PRESSESTIMMEN

Martin Spieß ist also so etwas wie ein retrofuturistischer Alleinunterhalter, der es schafft die Emotionen, den Pathos und die Leidenschaft von Bands wie Tomte, Kettcar oder Tocotronic in einer einzigen, übertrieben begabten Person zu bündeln.
(mtv.de)

Am Ende bleibt die Gewissheit, dass Vorband ein wundervolles deutschsprachiges Album aufgenommen hat, dass sogar – ohne Übertreibung – an ein Niveau zusammen mit Thees Uhlmann reicht.
(SoundKartell)

Spieß zeigt sich auf dem Album belesen, mit gutem Filmgeschmack und wachem Blick für die kleinen und großen Geschichten des Alltagstrotts. Er singt und spielt mit Vorliebe für die akustischen und leisen Töne über gute Momente, Tagträume, das Ankommen im Leben, Gott am Telefon, Gott bei Maischberger, den Dude, geteilte Fritten, Heimweh nach ländlicher Idylle, Rock ‘n’ Roll Idole, Musikjournalisten und das eigene Image. Spieß tut das mit einer Poesie, die genauso gut durchkomponiert ist wie die Songs, die zwischen melancholischem Innehalten und geradeaus rockender Energie pendeln. Es sind Texte wie “Und wenn nicht”, deren deutsche Worte echter Wohlklang angesichts des Mainstream-Poplärms sind. Kleine Geschichten, haarscharf pointiert, die einen immer wieder zum Schmunzeln bringen, weil man sich selbst beim plötzlichen Schwelgen in Jugenderinnerungen ertappt. Feine Platte.
(Mescaline Injection)

Indiepop durch und durch, erinnert an die guten alten Zeiten, kombiniert mit unvergleichlichen Texten – alles sehr vielversprechend.
(1beat.de)

Vorband schafft das, was ein gutes Songwriteralbum letztendlich ausmacht: Man vereint das Alltägliche mit dem Besonderen um es zum Besonderen im Alltäglichen zu machen.
(Tribe)